Nach 39 Jahren - Renovierung der Außenfassade des Sporthäuschens

Da der SCN im Jahr 2005 sein 85-jähriges Bestehen feierte, sollte das in 1966 erbaute Sporthäuschen wieder in einen guten Zustand versetzt werden. Der Zahn der Zeit sowie Farbbeutel am Giebel, hatten es wenig einladend erscheinen lassen.

Eigentümer ist die Stadt Felsberg und da hier - wie überall - das Geld knapp ist, wurden Freiwillige für die Renovierungsarbeiten gesucht. Dankenswerter Weise erklärten sich sechs Mitglieder der Seniorenwandergruppe bereit, die Arbeiten auszuführen.

Die Kosten für das Material wurden von der Stadt Felsberg übernommen, Malermeister Maifahrt aus Felsberg unterstützte durch fachliche Ratschläge und das Gerüst für die Renovierung stellte die Firma Riebold aus Niedervorschütz zur Verfügung.

Dann ging es zur Sache

Die Fassade wurde teils mit Hochdruck abgespritzt, grundiert und gestrichen. Die Farbflecken vor gestrichen und ausgebessert. Die Schrift des Vereinsnamens am Giebel sorgfältig ausgeführt und somit wieder gut von der vorbeiführenden Straße her sichtbar. Sorgen bereitete der Sockel. Er war teilweise lose, aber auch dieses bekamen die freiwilligen Handwerker sicher in den Griff.

Nach dem Abbau des Gerüstes fiel allen nach anstrengenden Tagen ein Stein vom Herzen – eine tolle Runderneuerung ist gelungen!

An dem Projekt beteiligten sich Gustav Walter, Ernst Giebhardt, Karl Röhn, Fritz Walter, Hans Hempel und Karl Reichert, die mit etwa 160 Arbeitsstunden dabei waren.

Im letzten Jahr wurden bereits umfangreiche Umbaumaßnahmen im Innenbereich durchgeführt. So kann man sagen – alles ist auf dem neuesten Stand.

Fazit

Wo man hinsieht, in welches Dorf auch immer, werden Freiwillige zu unentgeltlichen Arbeiten gesucht – doch fast immer sind es die gleichen Personen. Jüngere Mitglieder sagen – sie haben keine Zeit und "linke Hände" für diese Arbeiten - schade! Hätte sich die Generation derer Väter auch so verhalten, würde es manche Freizeiteinrichtung nicht geben, auch das schöne Haus am Sportplatz nicht.

Die fleißigen Helfer bei der Arbeit
v. l. n. r. Friedrich Walter, Ernst Giebhardt, Karl Röhn, Gustav Walter

(FW)